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„Jesiden in der Sindschar-Region auf der Flucht: Machtpolitik auf dem Rücken der Bevölkerung“

VOICES-Kolumne im "Der Nordschleswiger": Aktuell spielt sich – weitestgehend von der Weltöffentlichkeit unbeobachtet – ein Drama ab, das schlimmste Erinnerungen an das Jahr 2014 weckt. Tausende Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden sind zum Spielball internationaler sowie regionaler Interessen geworden und fürchten um ihr Leben, schreibt Jan Diedrichsen in seiner Kolumne.

Krimtatare inhaftiert, weil er die Wahrheit über den Krieg berichtet

Viele Krimtataren haben bereits nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine im Jahr 2014 und die Besatzung der Krim ihre Heimat verlassen. Die GfbV hat in der Zeit der beginnenden russischen Aggression intensiv das Schicksal der Krimtataren begleitet. Heute sind die Krimtataren beinah gänzlich aus dem Fokus verschwunden Der Druck auf die verbliebenden politischen Akteure bleibt jedoch enorm.

Der chilenische Verfassungskonvent beschließt erste Artikel

Der chilenische Verfassungskonvent hat nach sechsmonatiger Arbeit die ersten Artikel für die neue Verfassung beschlossen. Kaum vorgelegt, sorgen die Entwürfe für Aufregung, ist doch von Justizsystemen die Rede. Die Mapuche beispielsweise drängen auf ihre autonome Gerichtsbarkeit. Der Konvent scheint das selbstgesetzte Ziel anzustreben, die Plurinationalität und damit die Anerkennung der Ureinwohner.

Von Wolfgang Mayr

Vor mehr als drei Jahrzehnten wehrten sich Mohawk-Traditionalisten und Mohwak-„Warriors“ am Ottawa-Fluss bei Montreal gegen die Zerstörung eines Friedhofs – die Oka-Krise. Auslöser waren Expansionspläne der Gemeinde Oka am Nordufer des Ottawa Flusses bei Montréal: Die Gemeinde wollte einen Golfplatz erweitern, auf einem Mohawk-Friedhof.

Da die Betroffenen vor Gericht abgewiesen wurden, blockierten sie den Zugang zu ihren Grabstätten. Der Bürgermeister von Oka rief das Militär zu Hilfe. Vom 11. Juli bis zum 26. September 1990 standen sich Mohawk des angrenzenden Reservats Kanesatake, die Polizei von Québec und die Armee feindlich gegenüber.

Seit Wounded Knee 1973 war es die erste Auseinandersetzung, die in Kanada und trotz Informationssperre auch in den USA zu einer breiten Solidarität unter den Indigenen führte, noch ohne den Möglichkeiten von Social Media. Incomindios half den Mohawk, die Oka-Krise inner- und außerhalb der UNO hinaus bekannt zu machen und koordinierte mit anderen Organisationen erfolgreiche Proteste in Europa: Der Golfplatz wurde nicht gebaut.

oka crisis – Bing video

Lessons from Oka used to ‚build future‘: Sister of slain officer – Bing video

magazINC-54-v MC V2.1.indd (incomindios.ch)

09.05.2016: Filmreihe – Wohnen in der Krise – Kanehsatake: 270 Years of Resistance | Kartäuserwall ist überall – Hausbesetzung Zülpicher Str 290 (noblogs.org)

Der Irokesenbund als egalitäre Konsensdemokratie – graswurzelrevolution

Irokese, Gesellschaftskritiker, Visionär – und immer Schelm. (gfbv.de)

Der lange Aufstand der Mohawks in Kanada – taz.de

United City Warrior Society – unitedcitywarriorsocietys Webseite! (jimdofree.com)

AGIM | Startseite (aktionsgruppe.de)

Mohawk Council of Kanesatake |