AKTUELL:

Zur Verleihung der Nuclear-Free Future Awards 2023 in New York City
Uran: Der Stoff der Abschreckung wird nicht ausgesprochen.

On the presentation of the Nuclear-Free Future Award 2023 in New York City
Uranium: The stuff of deterrence is not called by its name

 

Schamanen sind Terroristen, die Wahrheit steht Kopf, wir stehen am Abgrund und sehen ihn nicht
Eine Buchbesprechung: Wenn die Wahrheit in den sogenannten Fakten verloren geht, kann nur die Form der Erzählung uns noch zuverlässig die Wirklichkeit zeigen. „Frau des Himmels und der Stürme“, der neue Roman des französischen Schriftstellers und Musikers Wilfried N’Sondé bringt uns auf die Spur. Die Spur führt nach Sibirien.

 

Klemens Ludwig – der Umsichtige
Ein Nachruf von Claus Biegert

 

Flucht ließ die GfbV entstehen !
Vor 52 Jahren wurde die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ von Tilman Zülch und Klaus Guercke gegründet – Zülchs Trauma der frühen Flucht war Motor zum späteren Engagement. (Hier zum Beitrag)

 

Rainer Wittenborn Claus Biegert: A River Downed by Water. The James Bay Hydro Projekt
Ausstellungseröffnung

Bayerischen Akademie der Schönen Künste
(links vom Residenztheater)

Begrüßung: Wilhelm Christoph Warning
Einführung: Arnd Schneider
Donnerstag,10.11. 2022 Beginn 19 Uhr
Ausstellung bis 22.12.2022 Di-Sa 11-17 Uhr

„Der große Fluss ertrinkt im Wasser“, die Ausstellung von Rainer Wittenborn und Claus Biegert über industrielle Großprojekte und ihre zerstörerischen Folgen für Jäger-Kulturen.

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Rechte der Natur
Claus Biegert sieht Zusammenhänge zwischen Ökozid und Genozid, deshalb sind Naturrechte auch indigene Rechte. Auch hier gilt, global denken und lokal handeln.

 

Indigene Argumente zur Krise der Erde
Das Museé d’Ethnografie de Genève (MEG) präsentiert noch bis Ende August seine Ausstellung mit dem Titel „Environmental Injustice – Indigenous Alternatives“ (Umwelt-Ungerechtigkeit – Indigene Alternativen). Die Klimakatastrophe trifft kleine, nicht-industrialisierte Völker besonders hart, da jene unmittelbar von einer intakten Umwelt abhängig sind. Sie sind es, denen unser Ohr gehören muss. (Hier zum Beitrag)

 

Jimmie Durham: Ein Weltensammler

Er hatte verschiedene Leben, und reiste als Sammler durch die Welt. Er hinterließ Kunstwerke, die unter die Haut unserer Zivilisation gehen. Die internationale Kunstszene erkannte seine originäre Kraft und ehrte ihn dementsprechend. Der Bildhauer und Aktivist wurde wegen seiner Herkunft im indianischen Nordamerika oft angegriffen, ließ sich von diesen Attacken aber nie beirren. Am 17. November starb Jimmie Durham, 81 Jahre alt, in Berlin. (Hier zum Beitrag)

 

Claus Biegert verbindet mit seinem journalistischen Engagement  Akwesasne und die Zuni, die nicht anerkannten Völker der „Vierten Welt“. Er ist ein Botschafter für die Belange nicht nur der US-amerikanischen Ureinwohner.

 

HÖRT rein: VOICES-Podcast von Claus Biegert über Leonard Peltier

SCHAUT rein: Filme von Claus Biegert über Leonard Peltier

 

Claus Biegert machte sich einen Namen mit seinen Veröffentlichungen und Recherchen über die tribal nations in den USA und in Kanada bekannt wurde. Der ehemalige Redakteur der Münchner Abendzeitung tauchte tief ein in das andere Amerika hinter den Glitzerfassaden des Turbo-Kapitalismus, produzierte eine seiner ersten Radiosendungen beim Bayerischen Rundfunk über bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen US-„Sicherheitskräften“ und Lakota-Traditionalisten am Wounded Knee in Süd-Dakota und den Haudenosaunee, bekannter als Irokesen, im Bundesstaat New York.

Er war oft im Indian Country unterwegs, berichtete über die Bedrohung der indigenen Völker durch den Abbau von Uran, Tests von Atomwaffen und die Lagerung von Atommüll.1992 initierte der Journalist das World Uranium Hearing in Salzburg, in Folge davon zusammen mit Christa Lubberger und Franz Moll den Nuclear-Free Future Award.

Claus Biegert schrieb für die populärwissenschaftliche Zeitschrift natur und schreibt für die Zeitschrift Oya. Bis 2012 war Claus Biegert Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks. Er unterrichtete bis 2008 an der Deutschen Journalistenschule in München und gehört dem Beirat der Gesellschaft für bedrohte Völker an. 2010 erhielt er den Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu in der Kategorie Medienvertreter und 2013 den Leopold-Kohr-Ehrenpreis.

Zu einen seiner journalistischen – sehr parteiischen, sagt er selbst – Schwerpunkten zählt Leonard Peltier. Das ehemalige Mitglied des American Indian Movement ist seit fast einem halben Jahrhundert inhaftiert. Für angebliche Morde an FBI-Agenten, die inzwischen auch Ex-Mitglieder der US-Justiz offen anzweifeln. Claus Biegert drehte einen Film und zahlreiche Radiosendungen über das Leben und Schicksal von Leonard Peltier.

 

VOICES berichtet:

HÖRT rein: VOICES-Podcast von Claus Biegert über Leonard Peltier

Interview mit Richter Kevin Sharp – In the spirit of Crazy Horse – Die Geschichte des Leonard Peltiers

Begnadigen Sie Peltier! Offener Brief für Peltier an US-Präsident Biden und Spitzenbeamten der Justiz

Über die Mühen der Ebenen: Tokata und der Kampf um Leonard Peltiers Freiheit

Amnesty International mit einer Petition: Leonard Peltier muss begnadigt werden

President of the European Parliament Sassoli asks President Biden for clemency for Leonard Peltier

FREE PELTIER – WIR BRAUCHEN DEINE HILFE!