13-09-2022
Artikel
Ein Land kommt nicht zur Ruhe
Neuerliche Angriffe Aserbaidschans auf Armenien
Eine Handreichung für politische Entscheidungsträger und Medien

Der Untergang einer De Facto-Republik

Der Krieg Aserbeidschans gegen Armenien und Arzach ist im Westen kein mediales und politisches Thema. Es ist zum Verzweifeln, sagen armenischstämmige Journalistinnen in der Voices-Podcast-Serie von Wolfgang Mayr.

Wie schon bei der Blockade des Latschiner Korridors, der einzigen Landverbindung zwischen den Republiken Armenien und Arzach, benutzt Aserbaidschan den Umweltschutz als Vorwand, um gewaltsam gegen seine armenischen Nachbarn vorzugehen.

Und wie weiter?

Armenien nach dem jüngsten Militärangriff Aserbaidschans

Neuerliche Angriffe Aserbaidschans auf Armenien
Tessa Hofmann berichtet über die Entwicklung in Berg-Karabach (armenisch: Arzach) und die aktuelle Resolution des Europäischen Parlaments zum Schutz armenischer Kulturgüter.
Gegen das organisierte Vergessen: Die Genozidforscherin Tessa Hofmann beleuchtet den mühsamen Kampf um die Anerkennung der christlichen Opfer des Osmanischen Reiches.
Am 9. November 2020 endete Aserbaidschans völkerrechtswidriger Angriff auf das armenische Siedlungsgebiet Karabach – Armenisch: Arzach – nach 44 Tagen mit einem von Russland vermittelten Waffenstillstand. Mindestens 6.500 Menschen starben im „Herbstkrieg“ von 2020.