11-08-2023
Artikel
Genozid in den Bergen
Aserbeidschan hungert Arazach aus
Die Menschenrechtlerin und Wissenschaftlern hat das Bundesverdienstkreuz erhalten

Die Blaupause für weitere Vertreibungen in der Ukraine und in Gaza

Interview mit Siranush Sargsyan, Journalistin aus Arzach/Bergkarabach

Nikol Paschinjans erinnerungs- und geschichtspolitische Revision

Nicht nur die angebliche Schutzmacht Russland, auch die EU hat die Armenier verraten

Öffnung des Latschin-Korridors? Im Prinzip ja, aber…

Aserbeidschan hungert Arazach aus
Aserbaidschan scheint sich auf voller Linie in der auch als Berg-Karabach bekannten Region durchzusetzen, und alle Fragen bleiben offen. Jan Diedrichsen macht sich Sorgen um die Zukunft der armenischen Bevölkerung.
Verzerrte Berichterstattung in den Medien über eine komplexe Situation
Und wie weiter?
Das Lemkin-Institut für Völkermordverhütung warnt in einem "Red Flag Alert" vor einem möglichen Völkermord der Regierungen Aserbaidschans und der Türkei an der armenischen Bevölkerung.
Der Präsident von Arzach, Arajik Harutjunjan, hat eine Teilmobilmachung angeordnet.
Droht ein neuer Krieg zwischen Aserbeidschan und Berg-Karabach?
Hamlet Petrosyan stellt die von ihm begründete Webseite www.monumentwatch.org vor. Sie dokumentiert die Gefährdung des armenischen Kulturguts in Berg-Karabach (Armenisch: Arzach) durch Aserbaidschan und die Methoden kultureller Aneignung durch Aserbaidschan.
Tessa Hofmann berichtet über die Entwicklung in Berg-Karabach (armenisch: Arzach) und die aktuelle Resolution des Europäischen Parlaments zum Schutz armenischer Kulturgüter.
Kaukasisch- oder Ost-Armenien stand zwischen 1828 und 1917 unter der Herrschaft des zaristischen Russland. Nach dem osmanischen Genozid an anderthalb Millionen Armeniern bildete es das einzige armenische Siedlungsgebiet.