29-09-2023
Artikel
Arzach
Der Untergang einer De Facto-Republik
"Frieden" gibt es nur im Tausch gegen Land, Armenien muss auf Arzach verzichten

Davor warnt der Arzacher Menschenrechtsbeauftragte. Denn angekündigte armenische Klagezurückziehungen verursacht irreparable Schäden für die armenische Bevölkerung von Arzach. Eine Analyse von Tessa Hofmann

<em>Von Tessa Hofmann</em>

Für Arzach, Berg-Karabach, gab es keine solidarische Weltöffentlichkeit

Es findet ein Massenexodus der Armenierinnen und Armenier aus Arzach statt. In der Enklave regiert die Willkür des Diktators in Aserbaidschan.

Eine Handreichung für politische Entscheidungsträger und Medien

Der Untergang einer De Facto-Republik
Christdemokratische Politikerinnen pflegten beste Kontakte zum autoritären Aserbaidschan
Der aserbeidschanische Botschafter Aslanov in Italien kündigte an, die „Grauzonen“ in Aserbaidschan zu beseitigen
Öffnung des Latschin-Korridors? Im Prinzip ja, aber…
Aserbeidschan hungert Arazach aus
Arzach leidet seit siebeneinhalb Monaten unter der aserbaidschanischen Blockade seiner einzigen Landverbindung mit Armenien und damit mit der Außenwelt. Infolge des Treibstoffmangels musste am 25. Juli der öffentliche Personennahverkehr in ganz Arzach eingestellt werden; in der Hauptstadt Stepanakert wurde er bereits am 18. Juli eingestellt.
Aserbaidschan scheint sich auf voller Linie in der auch als Berg-Karabach bekannten Region durchzusetzen, und alle Fragen bleiben offen. Jan Diedrichsen macht sich Sorgen um die Zukunft der armenischen Bevölkerung.
Wie schon bei der Blockade des Latschiner Korridors, der einzigen Landverbindung zwischen den Republiken Armenien und Arzach, benutzt Aserbaidschan den Umweltschutz als Vorwand, um gewaltsam gegen seine armenischen Nachbarn vorzugehen.
Verzerrte Berichterstattung in den Medien über eine komplexe Situation
Bedrohte Existenz
Und wie weiter?
Das Lemkin-Institut für Völkermordverhütung warnt in einem "Red Flag Alert" vor einem möglichen Völkermord der Regierungen Aserbaidschans und der Türkei an der armenischen Bevölkerung.
Armenien nach dem jüngsten Militärangriff Aserbaidschans
Armenien droht Opfer eines geopolitischen „Endgame“ zu werden. Für die russische Regierung stellt die Entwicklung keine „geostrategische“ Bedrohung dar.
Neuerliche Angriffe Aserbaidschans auf Armenien
Der Präsident von Arzach, Arajik Harutjunjan, hat eine Teilmobilmachung angeordnet.
Droht ein neuer Krieg zwischen Aserbeidschan und Berg-Karabach?
Tessa Hofmann berichtet über die Entwicklung in Berg-Karabach (armenisch: Arzach) und die aktuelle Resolution des Europäischen Parlaments zum Schutz armenischer Kulturgüter.
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