Ein Voices-Podcast von Wolfgang Mayr

Der türkische Präsident Erdogan spielt gekonnt die kurdischen Fraktionen gegeneinander aus

 Von Wolfgang Mayr

Christine Schlötzer, Journalistin der „Süddeutschen Zeitung“, kennt die Türkei des Präsidenten Erdogan. Die SZ-Auslandskorrespondentin begleitete als Chronistin den Aufstieg des islamistischen Politikers an die Spitze des türkischen Staates. Seine Politik gegen die Kurden in Syrien, sein Veto gegen die Aufnahme Finnlands und Schwedens in die Nato und seine unverhohlene Sympathie für den russischen Präsidenten Putin dient einzig und allein seinem Machterhalt, ist Schlötzer überzeugt. Erdogan wird die türkische Gesellschaft noch mehr spalten und er nutzt gekonnt die innerkurdischen Zwistigkeiten für seine Politik aus:

Weiterführende links: Der türkische Präsident Erdogan verfolgt mit ähnlicher Hartnäckigkeit wie Präsident Putin den Oppositionellen Nawalny den Kulturmäzen Osman Kavala. Die Erdogan-Türkei schürt die Konflikte zwischen Aserbeidschan und den Armeniern von Arzach und führt in Nord-Syrien einen unerklärten Krieg gegen die Kurden.

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