Trotzdem reden?

Die Osteuropa-Expertin Marieluise Beck vom Zentrum für Liberale Moderne plädiert weiterhin für einen Dialog mit dem russischen Kriegspräsidenten

Von Wolfgang Mayr

Die ehemalige Grünen-Politiker Beck befasst sich seit Jahren konsequent mit Osteuropa und mit dem Balkan. Ihre Haltung ist klar, sie steht auf der Seite der Opfer, auf der Seite der Ukraine und auf der Seite Bosniens.

Mit ihrer Denkfabrik Zentrum für Liberale Moderne versuchte sie auch Brücken zu schlagen zwischen der EU und ukrainischen Demokraten. Trotz ihrer unverrückbaren Solidarität mit der Ukraine muss weiterhin mit Putin geredet werden, aber Klartext, sagte Beck in der Sendung Radiowissen auf Bayern2.

Ein Dialog auf Augenhöhe kann aber nur dann stattfinden, wenn auch der Westen auf Entschiedenheit, Stärke und Machtmittel setzt, drängte Beck auf Bayern2 auf einen „wehrhaften Westen“.

In München warb die ukrainische Autorin Oksana Sabuschko für Solidarität mit der Ukraine. Lange schaute der Westen weg, findet Sabuschko, siehe die Annexion der Krim und der von Russland angezettelte Krieg im Donbas. Der Krieg von damals, an der kurzen Leine, ist inzwischen zum russischen Eroberungskrieg geworden, sagt Sabuschko auf Bayern 2.

Seit Jahren stören russische Hacker die westliche Internet-Welt. Sie mischten mit beim ersten Wahlkampf von Donald Trump, wirkten zusammen mit den US-Rechtsradikalen, drangen in den digitalen Bundestag ein. Bereits in den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine wandte sich die Hack-Szene gegen Russland.

Das Computermagazin von BR24 richtete sein Augenmerk auf den Hacker-Widerstand gegen den russischen Eroberungskrieg in der Ukraine.

 

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