Sprachenvielfalt im Film: Kro ve æ virå – E krouf bai e wiidou – De krooch an de wiedau- Kroen ved vidåen – Der Krug an der Wiedau

Von Jan Diedrichsen

Das deutsch-dänische Grenzland glänzt mit seiner Sprachenvielfalt – auch im Film. „Der Krug an der Wiedau“ wechselt die Sprachen Deutsch, Dänisch, Friesisch, Plattdeutsch / Niederdeutsch und Sønderjysk – wie es für die fünf im Grenzland gesprochenen Sprachen halt üblich ist, wenn sich ihre SprecherInnen treffen.

VOICES freut sich auf die Premiere und vielleicht auf ein Getränk im „Krug an der Wiedau“.

Alles weitere zur Premiere etc. liest sich bei „Æ Zeitung – Der Nordschleswiger“

ZUM FILM:

Ein Todesopfer, ein Krug, viel Alkohol, viel Geheimnistuerei und noch mehr Fragen – abgesehen vom Alkohol absolut keine alltägliche Situation im Krug an der Wiedau. Und dann auch noch den Krug-Alltag störende polizeiliche Ermittlungen eines gewöhnungsbedürftigen Kriminalbeamten aus dem fernen holsteinischen Kiel und einer Kriminalbeamtin aus Esbjerg, die für diesen Fall ihr Exil verlässt und in die Heimat ihrer Kindheit zurückkehrt.

Eine typisch unharmonische deutsch-dänische Kooperation. Der beschauliche und beinahe komatöse Ort gerät plötzlich in Aufruhr und Ungleichgewicht. Verstörend und unterhaltsam zugleich. „Der Krug an der Wiedau“ ist ein humoristischer Kriminalfilm, der die Grenzziehung von 1920 in unserem deutsch-dänischen Grenzland beleuchtet und die Westküstenmentalität hervorhebt.

Die Handlung spielt hauptsächlich in einem Krug im Niemandsland zwischen Deutschland und Dänemark, in dem sich die Lokalbevölkerung – unabhängig von Staatsangehörigkeit und Sprache – trifft und versteht. Im Film spielen die fünf an der schleswigschen Westküste gesprochenen Sprachen (Deutsch, Friesisch, Plattdeutsch, Sønderjysk, Dänisch) die Hauptrolle, um die einzigartige sprachliche und kulturelle Vielfalt der Grenzregion hochleben zu lassen. Die Dreharbeiten fanden im Oktober 2020 statt. Das Filmteam wurde hauptsächlich aus dem westlichen Teil des deutsch-dänischen Grenzlandes rekrutiert, um eine größtmögliche Authentizität zu erreichen. Ein Großteil der Schauspieler*innen besteht aus Laiendarstellern und -darstellerinnen von lokalen Theaterbühnen.

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