Aaland in der UNESCO: Auf autonomer Augenhöhe mit den Großen

Von Wolfgang Mayr

Der Blog Brennerbasisdemokratie hatte Ende März berichtet, dass die zu Finnland gehörenden Ålandinseln eine eigenständige Mitgliedschaft in der UNESCO anstreben. Die UN-Teilorganisation befasst sich mit den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur, für die die 30.000 Einwohnerinnen zählenden Inseln im Rahmen ihrer Autonomie selbst zuständig sind.

Jetzt ist so weit: Åland wurde von der UNESCO als neues assoziiertes Mitglied willkommen geheißen. Es reiht sich neben Anguilla, Aruba, den Britischen Jungferninseln, den Cayman-Islands, Curaçao, Färöer, Kanaky (Neukaledonien), Macau, Montserrat, Sint Maarten und Tokelau als zwölftes nicht vollständig souveränes Gebiet unter den Mitgliedern ein.

Aus der Mitgliedschaft ergeben sich vielfältige Mitbestimmungs- und -gestaltungsmöglichkeiten, wie die Mitarbeit in den Kommissionen, die Einbringung von Themen, die Einsichtnahme in alle relevanten Unterlagen, die Teilnahme an Sondersitzungen, der ständige Austausch mit den anderen Mitgliedern oder die Unterbreitung von Vorschlägen an den Vorstand. Nur beim Budget sind die Mitbestimmungsrechte von Mitgliedern, die keine souveränen Staaten sind, eingeschränkt.

Ent- und militarisiert. – BBD (brennerbasisdemokratie.eu)

Färöer wollen in die WHO. – BBD (brennerbasisdemokratie.eu)

Andere teil- und vollautonome Regionen nahmen auch an der Weltklima-Konferenz im schottischen Glasgow teil. Selbstständigkeit ist machbar, davon ist Simon Constantini vom BBD überzeugt:

COP26 ohne uns. – BBD (brennerbasisdemokratie.eu)

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