Die kurdische Gemeinschaft in Bozen protestiert gegen das gewaltsame Vorgehen der iranischen Regierung im Januar 2026. Foto: GfbV
Die kurdische Gemeinschaft in Bozen protestiert gegen das gewaltsame Vorgehen der iranischen Regierung im Januar 2026. Foto: GfbV
Die kurdische Gemeinschaft in Bozen protestiert gegen das gewaltsame Vorgehen der iranischen Regierung im Januar 2026. Foto: GfbV

Der Iran Freedom Congress hofft auf internationale Hilfe. Der Congress verweist auf der kurdischen Nachrichtenplattform anf-deutsch auf die Angriffe des iranischen Regimes auf kurdische Oppositionsparteien in Ostkurdistan.

Neben den Angriffen in Ostkurdistan gibt es laut dem Kongress eine deutliche landesweite Verschärfung der Repression. Lehrer:innen, Gewerkschafter:innen, Frauenrechtlerinnen, Journalist:innen, Menschenrechtsaktivist:innen und politische Oppositionelle werden eingeschüchtert und oft verhaftet. Besonders besorgniserregend sei die wachsende Zahl verhängter und vollstreckter Todesurteile.

Als unerträglich nennt die Organisation das Vorgehen iranischer Behörden über Interpol gegen kurdische und andere oppositionelle Aktivist:innen. Derartige Maßnahmen seien der Versuch, politische Verfolgung über die Grenzen des Iran hinaus auszuweiten. Interpol sollte die Verantwortlichen der Islamischen Republik wegen jahrzehntelanger Menschenrechtsverletzungen vor unabhängigen Gerichten bringen, heißt es in der Erklärung der Iran Freedom Congress.