Thomas Schmidinger in Bozen im 2024. Foto: GfbV

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Thomas Schmidinger in Bozen im 2024. Foto: GfbV
Thomas Schmidinger in Bozen im 2024. Foto: GfbV

Nach dem zweiten Golfkrieg 1991 entstand im Schatten der US-Luftwaffe die autonome Region Kurdistan im Irak. Die USA und ihre arabischen Verbündeten vertrieben die irakische Armee aus Kuweit, Saddam Hussein ließ im Gegenzug hunderttausende Kurden vertreiben. Die US-Armee stoppte die ethnische Säuberung, unter dem US-Schutzschirm riefen die kurdischen Parteien ihre autonome Region aus. Mehr als zwei Jahrzehnte später ist diese Autonomie keine Alternative mehr. Was ist passiert? Eine Analyse von Thomas Schmidinger.