20-02-2023
Artikel
Leonard Peltier: Schwer krank in Gefangenschaft
Weltweite Aufrufe für seine Freilassung wurden bisher von der US-Regierung ignoriert.
Zu Besuch bei Leonard Peltier im Reservat Turtle Mountain. Von Claus Biegert

Nach einem halben Jahrhundert konnte Leonhard Peltier endlich das Gefängnis verlassen

Nach 49 Jahren hinter Gittern - Ein Gnadenakt von Präsident Joe Biden

Seid gegrüßt, meine Freunde und Freundinnen, Geliebten, Verwandten und Unterstützer

„Free Peltier“ – Seit 48 Jahren „lebt“ der AIM-Aktivist Leonard Peltier in einem US-Gefängnis.

Fifty years ago a protest for civil rights on the Pine Ridge Reservation in South Dakota sparked a clash between the American Indian Movement and U.S. Army on the site of a massacre that ended the Indian Wars.

Weltweite Aufrufe für seine Freilassung wurden bisher von der US-Regierung ignoriert.
Entsprechende Aufruf in Bozen, München, Kiel geplant.
Sogar DNC-Mitglieder drängen Biden: Immer mehr Regierungs-Organisationen der USA drängen auf eine Freilassung des ohne Beweise verurteilten Aktivisten des American Indian Movement
Am Freitag, den 28. Januar 2022, wurde Leonard Peltier im Coleman I U.S. Bundesgefängnis positiv auf COVID-19 getestet. Leonards Leben ist aufgrund seines Alters und seines Gesundheitszustands in Gefahr!
Die Internetzeitung Huffington Post veröffentlichte einen Hilferuf des politischen Gefangenen Leonard Peltier, der seit 45 Jahren unschuldig in Haft ist. Ihm wird der Tod zweier FBI-Agenten zur Last gelegt.
Hoffnung auf Gnade zum Fest: Seit 1976 sitzt der indigene Aktivist Leonard Peltier für ein Verbrechen hinter Gittern, das er laut Experten nie begangen hat.
Claus Biegert verbindet mit seinem journalistischen Engagement Akwesasne und die Zuni, die nicht anerkannten Völker der „Vierten Welt“. Er ist ein Botschafter für die Belange nicht nur der US-amerikanischen Ureinwohner.
Sechsundvierzig Jahre nachdem er dazu beigetragen hat, den indianischen Aktivisten Leonard Peltier für zweimal lebenslänglich hinter Gitter zu bringen, nennt der ehemalige US-Staatsanwalt James H. Reynolds dessen Verfolgung „ungerecht“, wirft dem FBI seine Rolle bei der Förderung von Gewalt im Reservat vor und bittet Präsident Joe Biden, Peltier jetzt freizulassen.
Als im Sommer 2000 die beiden Gründungsmitglieder von Tokata-LPSG RheinMain nach ihrer Rückkehr aus dem Hinterland der kanadischen Provinz Saskatschewan und einem Kulturcamp bei den Deneh in Saskatoon ein Flugblatt zur weltweiten Begnadigungskampagne für den damals seit 24 Jahren inhaftierten indigenen politischen Gefangenen Leonard Peltier fanden, sollte dieser Moment ihr bisheriges Leben nicht gerade wenig verändern.
Ovadia fordert die dringende Freilassung von Leonard Peltier. In seiner Videobotschaft begründet der Autor, Musiker, Regisseur und Schauspieler seine Forderung. Präsident Biden soll endlich Peltier begnadigen und ihm damit die Freiheit zurückgeben.
Ein Leben hinter Gittern, ein Symbol für Ungerechtigkeit: Neue Hoffnung auf Gnade für Leonard Peltier.
Ein Appell an die Menschlichkeit: Italienische Menschenrechtler fordern Draghis Einsatz für Leonard Peltier.