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„Jesiden in der Sindschar-Region auf der Flucht: Machtpolitik auf dem Rücken der Bevölkerung“

VOICES-Kolumne im "Der Nordschleswiger": Aktuell spielt sich – weitestgehend von der Weltöffentlichkeit unbeobachtet – ein Drama ab, das schlimmste Erinnerungen an das Jahr 2014 weckt. Tausende Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden sind zum Spielball internationaler sowie regionaler Interessen geworden und fürchten um ihr Leben, schreibt Jan Diedrichsen in seiner Kolumne.

Krimtatare inhaftiert, weil er die Wahrheit über den Krieg berichtet

Viele Krimtataren haben bereits nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine im Jahr 2014 und die Besatzung der Krim ihre Heimat verlassen. Die GfbV hat in der Zeit der beginnenden russischen Aggression intensiv das Schicksal der Krimtataren begleitet. Heute sind die Krimtataren beinah gänzlich aus dem Fokus verschwunden Der Druck auf die verbliebenden politischen Akteure bleibt jedoch enorm.

Der chilenische Verfassungskonvent beschließt erste Artikel

Der chilenische Verfassungskonvent hat nach sechsmonatiger Arbeit die ersten Artikel für die neue Verfassung beschlossen. Kaum vorgelegt, sorgen die Entwürfe für Aufregung, ist doch von Justizsystemen die Rede. Die Mapuche beispielsweise drängen auf ihre autonome Gerichtsbarkeit. Der Konvent scheint das selbstgesetzte Ziel anzustreben, die Plurinationalität und damit die Anerkennung der Ureinwohner.

Moni Ovadia

Von Wolfgang Mayr

Ovadia fordert die dringende Freilassung von Leonard Peltier. In seiner  Videobotschaft begründet der Autor, Musiker, Regisseur und Schauspieler seine Forderung. Präsident Biden soll endlich Peltier begnadigen und ihm damit die Freiheit zurückgeben.

Moni Ovadia betont, Peltier sei ein Verteidiger der natürlichen Welt. Deshalb wird er verfolgt. Peltier engagierte sich für die Verfolgten, sagt Ovadia. Es gibt Menschen, die sich gegen den immer noch andauernden Völkermord an ihrem Volk wehren, kritisiert Moni Ovadia, deshalb werden diese Menschen verfolgt, inhaftiert und mit dem Tod bedroht. Leonard Peltier ist einer dieser Menschen, sagt Oavadia.

Auch VOICES berichtet – Podcast von Claus Biegert in sechs Teilen:

 

Leonard Peltier ist seit 45 Jahren inhaftiert und wurde auf Grund falscher Beweise und falscher Zeugenaussagen für Verbrechen verurteilt, die er nie begangen hat. Seine Anklägerund Richter haben inzwischen seine Unschuld anerkannt, haben auch anerkannt, dass seine Inhaftierung ungerecht, sinnlos und unmenschlich ist.Moni Ovadia bittet um Unterstützung für die Amnestie-Petition, er begrüßt die Initiative des Präsidenten des Europäischen Parlaments – und zahlreicher anderer Personen, Organisationen und Institutionen – für die Freilassung von Leonard Peltier.

Oavadia und seine Botschaft wird vom „Forschungszentrum für Frieden, Menschenrechte und Verteidigung der Biosphäre“ von Viterbo mitgetragen (Tel. 0761353532, E-Mail: centropacevt@gmail.com). Das Zentrum engagiert sich seit den 1970er Jahren für das Gemeinwohl und koordinierte in Italien die Solidaritätskampagne für Nelson Mandela. Seit  2000 veröffentlicht das Zentrum täglich den Newsletter “La nonviolenza e’ in cammino”.

Das Internationale Komitee zur Verteidigung von Leonard Peltier hat abermals die Haftbedingungen von Peltier scharf kritisiert. Der Besuchsdienst war in den letzten Monaten drastisch eingeschränkt, es galten rigide Regeln des Lockdowns, die endlose Einzelhaft und minimalen Kontaktzeiten mit den Angehörigen belasten Leonard Peltier.Unverständlicherweise verringert wurden auch die Wasserrationen. Das Komitee wirft der US-Justiz deshalb unmenschliche Verfahren vor. Das Komitee bietet um Unterschriften für eine Petition für die Reform des Gefängnissystems:

https://www.change.org/p/freedom-partners-support-prison-reform-bill