11-01-2022
Artikel
„Der Tag, an dem meine Kindheit endete“: Farhad Alsilo berichtet in seinem Buch über ein Leben unter der Terrorschaft des IS und über das Ankommen in Deutschland
„Meine Mutter hat mir gezeigt, dass Frauen stärker sind als Männer“
Vor 12 Jahren massakrierten die Killer des Islamischen Staates die Jesiden im Nordwesten Iraks

Die Frauen-Bewegung TAJÊ kritisierte die geplante Auflösung der Flüchtlingslager und des Schutzes

Nach mehrfachen Völkermordverbrechen verlangen die Jesiden des Sindschar vom Irak nicht nur mehr Schutz, sondern auch echte Selbstverwaltung nach demokratischen Prinzipien innerhalb der Staatsgrenzen. Ein erneuter Genozid könnte zur völligen Vernichtung einer der ältesten religiösen Gemeinschaften im Nahen Osten führen.

Auch der deutsche Bundestag anerkennt den Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Irak

Hakeema Taha berichtete eindrücklich als Überlebende aus Kocho im Deutschen Bundestag. Gemeinsam mit mehreren Sachverständigen machte sie unmissverständlich deutlich, was in den Sommermonaten 2014 im Sinjar geschah: ein Völkermord. Der Bundestag muss endlich handeln.

VOICES-Kolumne im "Der Nordschleswiger": Aktuell spielt sich – weitestgehend von der Weltöffentlichkeit unbeobachtet – ein Drama ab, das schlimmste Erinnerungen an das Jahr 2014 weckt. Tausende Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden sind zum Spielball internationaler sowie regionaler Interessen geworden und fürchten um ihr Leben, schreibt Jan Diedrichsen in seiner Kolumne.

„Meine Mutter hat mir gezeigt, dass Frauen stärker sind als Männer“
Mit ihrer Organisation Hawar.help will Düzen Tekkal die Erinnerung an den Völkermord an den Yeziden wachhalten und verfolgten, bedrohten Menschen helfen.
Tausende KurdInnen verlassen die autonome Region Kurdistan im Irak und die Autonomieverwaltung in Nord-Syrien. Die Schlepperei organisieren der türkische Islamist Erdogan und der belarusische Neo-Stalinist Lukaschenko. Mit dem Segen des lupenreinen demokratischen russischen Präsidenten Putin.
Gegen das Schweigen: „Nobody’s Listening“ macht den Genozid an den Jesiden digital erfahrbar.
Gegen das Vergessen: Warum die Anerkennung des Genozids an den Jesiden in den Koalitionsvertrag gehört.