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Der unerklärte Krieg der USA gegen den Iran und all die damit verbundenen Folgen stärkten bisher das Mullah-Regime. Der totalitäre Staat der Geistlichen und ihres Apparates widerstand bisher den US-amerikanischen und israelischen Angriffen.
Das Regime leistet erfolgreich Widerstand und führt im Schatten des Krieges seinen Krieg gegen die Bevölkerung, gegen Kurden, Oppositionelle und besonders auch gegen Frauen.
Laut anf-deutsch verschärft die islamische Republik ihren Druck im Inneren, spricht von einem „Inneren Krieg der islamischen Republik“. Im Visier besonders Rojhilat (Ostkurdistan). Dieser Teil Kurdistans wird seit der islamischen Revolution flächendeckend unterdrückt, mit Folgen für die Gesellschaft und Wirtschaft dieser Region. Trotzdem konnte das gewalttätige Regime den Widerstand der Bevölkerung nicht brechen. Für anf-deutsch spielen die Kurden eine zentrale Rolle im Kampf um Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.
Der amerikanisch-israelische Angriffskrieg brachte den Menschen eine weitere Verschärfung staatlicher Gewalt. Das Regime baute seine Kontrolle über die Gesellschaft weiter aus und verschärfte die Repression. Oppositionelle gelten als zu verfolgende Verräter an der eigenen Nation, ihnen wird meist Spionagetätigkeit für Israel unterstellt.
In Ost-Kurdistan kriminalisiert das Regime Aktivist:innen und ihre Forderungen nach Freiheit und politischer Selbstbestimmung, genauso das Eintreten für Gleichberechtigung und kultureller Rechte. Der Aufstand „Jin, Jiyan, Azadî“ – Frau, Leben, Freiheit – hat diese Rolle sichtbar gemacht.
Die Erfahrungen von „Jin, Jiyan, Azadî“, die Organisierung von Frauen, die Solidarität in Städten und Dörfern, die Erinnerung an die Gefallenen und die Beharrlichkeit politischer Gefangener zeigen eine Gesellschaft, die ihre Würde verteidigt. Rojhilat kämpft auch für ein demokratisches und freies Leben in Iran.
Anf-deutsch hofft auf die internationale Aufmerksamkeit, auf das weltweite Schauen auf die „innere Front der Repression“. Dazu zählt vor allem der Schutz politischer Gefangener. Ebenso wichtig sind eine klare Verurteilung von Hinrichtungen, der Einsatz gegen Abschiebungen in den Iran sowie die Anerkennung der kurdischen Frage als demokratische Kernfrage.
Siehe auch:
– Frau, Leben, Freiheit
– USA-Iran: Und die Kurden?
– Iran-Tirol: Hoffen auf den Krieg?
– Iran-Rojhilat (Ostkurdistan): Das Wüten der Revolutionsgarden
– Die NATO und die „kurdische Frage“
– Der innere Krieg der islamischen Republik
– Iran verstärkt Militärpräsenz an Grenze zu Ost- und Südkurdistan
