„Mitakuye Oyasin“ („Wir sind alle verwandt“) sagen die Lakota und sehen Tiere, wie den Adler, als Mitwesen auf Augenhöhe. Foto: Nomi Baumgartl

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„Mitakuye Oyasin“ („Wir sind alle verwandt“) sagen die Lakota und sehen Tiere, wie den Adler, als Mitwesen auf Augenhöhe. Foto: Nomi Baumgartl
„Mitakuye Oyasin“ („Wir sind alle verwandt“) sagen die Lakota und sehen Tiere, wie den Adler, als Mitwesen auf Augenhöhe. Foto: Nomi Baumgartl

Konzerne können sich bei Gerichten vertreten lassen. Warum nicht auch die Natur? Sollten nicht auch die Flüsse ihre Geschichten erzählen dürfen, sich vor Gericht gegen Verbauung, Kanalisierung und Einbetonierung wehren können? Das ist das Anliegen der weltweiten Bewegung für die Rechte der Natur, vorne mit dabei, Jurist:innen, Rechtswissenschaftler:innen, die für die Eigenrechte der Natur „werben“. Vor einem halben Jahrhundert formulierte der US-amerikanische Rechtswissenschaftler Christopher Stone die Idee der Rechtspersönlichkeit der Natur: „Should Trees Have Standing?“ Esoterik? Weit gefehlt. Eine indigene Botschaft im Voices-Podcast (1) von Wolfgang Mayr …