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Die aus Kyiv stammende Petrowskaja verzweifelt an der Haltung der EU, der USA und der Nato. Vor den Augen der europäischen und Weltöffentlichkeit zerlegen russische Soldaten die Ukraine. Wohnviertel und Krankenhäuser werden gezielt bombardiert, Supermärkte zusammengeschossen, AKWs attackiert. Im Visier der russischen Eroberer auch Kulturstätten, Schulen, Museen, Kirchen. Eine Barbarei, gegen die sich UkrainerInnen mutig wehren.

Die 1970 in Kyiv geborenen jüdisch-ukrainische Autorin Katja Petrowskaja setzte sich in ihrem Buch «Vielleicht Esther» mit den Schicksalen ihrer Großeltern in den beiden Weltkriegen auseinander. Das Schweizer Fernsehen SRF erreichte Petrowskaja am Telefon in Armenien, Ferngespräch mit einer Fassungslosen.