Präsentation des Grafic Novel „Kein Himmel, Kein Traum, Tagesmusik“, 17/12/2022, Archiv Initiative Minderheiten, Tirol. Foto: Alena Klinger, Initiative Minderheiten
Präsentation des Grafic Novel „Kein Himmel, Kein Traum, Tagesmusik“, 17/12/2022, Archiv Initiative Minderheiten, Tirol. Foto: Alena Klinger, Initiative Minderheiten
Präsentation des Grafic Novel „Kein Himmel, Kein Traum, Tagesmusik“, 17/12/2022, Archiv Initiative Minderheiten, Tirol. Foto: Alena Klinger, Initiative Minderheiten

Das Jenische Archiv hat an das österreichische Parlament appelliert, die jenische Minderheit in der Verfassung zu nennen. Die Jenische leben seit Jahrhunderten in Österreich, haben eine eigene Sprache und Kultur und wurden im „Großdeutschen Reich“ verfolgt.

Bis heute sind sie nicht als eigene Volksgruppe anerkannt. Wird die Verfassung ohne Nennung der Jenischen novelliert, ist eine Anerkennung als autochthone Volksgruppe später kaum noch möglich.

Das Gegenstück: Seit 2016 sind die Jenischen in der Schweiz als nationale Minderheiten anerkannt. Der „Europäische Jenische Rat“ fordert europäische Staaten mit jenischen Minderheiten auf, dem Schweizer Beispiel zu folgen.

2020 und 2022 prüften die österreichischen Bundesregierungen „Schritte zur offiziellen Anerkennung der Jenischen als Volksgruppe“. Es wurde also geprüft, der letzte Schritt steht aus

Die Initiative Minderheiten unterstützt mit einer online-Petition die Forderung des Jenischen Archivs und den Jenischen Vereins nach „Aufnahme“ der Jenischen in die österreichische Verfassung.