Widerstand mit Smartphone: Verteidigung mit Pfeil, Bogen und Tablet  

Die Deutsche Welle widmet seit 2017 Reportagen dem Kampf der Ureinwohner um ihre Heimat. Gekoppelt daran sind Lernpakete für Schulen.

Von Wolfgang Mayr

Die Deutsche Welle widmet seit 2017 Reportagen dem Kampf der Ureinwohner um ihre Heimat. Gekoppelt daran sind Lernpakete für Schulen.

„Mit Apps machen indigene Völker in Brasilien Landraub und illegale Abholzung sichtbar. Junge Influencer in Kolumbien nutzen soziale Medien, um mit Vorurteilen gegen ihre Kultur aufzuräumen. Indigene im Amazonas wehren sich gegen die Ölförderung auf ihrem Stammesgebiet und verbreiten juristische Erfolge per Kurznachrichtendienst Twitter in aller Welt,“ schreibt die Deutsche Welle über den indigenen Widerstand in den nicht mehr abgelegenen Regionen der Welt.

Smartphone und Tablet sind längst selbstverständliche Werkzeuge, um „Pachamama“, „Mutter Erde“, zu bewahren. Den klugen und kreativen Widerstand arbeitete das Global Ideas Team der Deutsche Welle für Schulen auf, im Unterrichtsmaterial „Der Schatz der Vorfahren: Das Wissen indigener Völker für mehr Umweltschutz“ ist das neunte von insgesamt zehn Lernpaketen, die bis Ende 2022 um Schlüsselthemen des Klima- und Umweltschutzes entstehen,“ präsentiert die DW ihre Initiative. Das Projekt wird von der Internationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Von Australien bis Russland nach Indien: Indigene Völker gibt es beinahe überall auf der Welt. Oftmals ist die Artenvielfalt dort, wo sie leben, besonders hoch. Das Lernpaket „Der Schatz der Vorfahren: Das Wissen indigener Völker für mehr Umweltschutz“ wirft ein Schlaglicht auf ausgewählte, tradierte Methoden und zeigt indigene Menschen und ihr Engagement für die Umwelt.

Was können wir von ihnen lernen? Wie können wir die alten Methoden etwa von Kamelnomaden in Indien oder den Azteken Südamerikas heute anwendbar machen? Und welches Wissen unserer eigenen Vorfahren hilft uns heute beim Umwelt- und Klimaschutz vor Ort?

Das Lernpaket #9 „Indigenes Wissen“ hilft Jugendlichen, ihren eigenen „Schatz der Vorfahren“ zu heben und beim Schutz der Umwelt mitzumachen.

Von Ureinwohnern, von indigenen Völker lernen, ist auch der roten Faden durch ein Radio-Feature von Bayern2, „Das Klima, das Wohnen und das Holz – Die Vision vom Bauhaus der Erde“: Hölzerne Städte würden gewaltige Mengen CO2 für Jahrhunderte binden und so die Erderwärmung bremsen. Sie sollen außerdem schöner werden, lebenswerter und gerechter. Aber geben die heute schon klimageschädigten und übernutzten Wälder das überhaupt her?

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