Wer sind die Kärntner SlowenInnen?

Die Regisseurin Milena Olip erklärt kurz und knapp und mit einem lockeren Sprachstil die Geschichte und Gegenwart ihrer Sprachgruppe. Eine Auftragsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Slawischer Minderheiten (AGSM) der FUEN. Das Geld steuerte die Bundesrepublik Deutschland bei.

Von Wolfgang Mayr

Olip erklärt kurz und knapp und mit einem lockeren Sprachstil die Geschichte und Gegenwart ihrer Sprachgruppe. Eine Auftragsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Slawischer Minderheiten (AGSM) der FUEN. Das Geld steuerte die Bundesrepublik Deutschland bei.

„Ich bin froh, dass der erste AGSM-Film von einer Minderheit handelt, der ich angehöre“, sagt Angelika Mlinar, FUEN-Vizepräsidentin und Sprecherin der AGSM. „Im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, dass sich auch Angehörige von Minderheitengemeinschaften diesem Trend anschließen und mit interessanten und zugänglichen Inhalten eine breitere Community ansprechen.“

Mlinar hofft, mit diesem Film vor allem jene zu erreichen, die noch nicht viel über die kärntner-slowenische Minderheit wissen oder sogar Vorurteile über sie haben. „Gleichzeitig glaube ich, dass der Film eine Möglichkeit ist, jungen Angehörigen der Minderheit ihre Gemeinschaft auf eine innovative Art und Weise näher zu bringen.“

Anlässlich ihres 25. Jubiläums entschloss sich die AGSM, Kurzfilme zu produzieren, um gerade in pandemischen Zeiten dennoch die Möglichkeit zu haben, Mitgliedsorganisationen und die dazugehörigen Minderheiten zu präsentieren. Der jetzt veröffentlichte Film über die Kärntner SlowenInnen bildet den Auftakt.

Übrigens: Für alle Europeada-Interessierten lohnt sich der Film besonders – die Kärntner Slowenen sind die Gastgeber des Fußball-Events in diesem Sommer.

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