Ukraine: Putins Invasionsplan jetzt stoppen

Von Wolfgang Mayr

An der russisch-ukrainischen Grenzen marschierten 100.000 russische Soldaten auf. Ein Manöver, hieß es aus Moskau. Während die USA besorgt auf dieses angebliche „Manöver“ reagiert, verhält sich die EU äußert zurückhaltend, wundert sich Richard Herzinger auf seinem Blog.

Ein solcher Aufmarsch wäre wohl ein Grund, den Alarmzustand auszurufen, schreibt Herzinger. Die EU-Staaten sind mit der Pandemie beschäftigt, nicht mit der drohenden Gefahr eines Krieges, so Richard Herzinger.

„Niemand soll sich der Illusion hingeben, das Putin-Regime würde jemals freiwillig und durch gutes Zureden von seiner Absicht ablassen, die Ukraine wieder unter die Vorherrschaft Moskaus zu zwingen,“ warnt Herzinger die neue Bundesregierung.

Herzinger geht noch ein Stück weiter. Die Ukraine ist für Putin nur ein Zwischenstopp, befürchtet Herzinger. „Und niemand sollte glauben, das Putin-Regime werde Halt machen, wenn es dieses Ziel erreicht hat – sei es durch militärische Eroberung oder durch die systematische Zerstörung der inneren Stabilität der Ukraine.“

Noch hat der Westen Zeit, zu reagieren, bestimmt und überzeugend, führt Herzinger weiter aus. Die EU und die Nato müssten „die imperialen und hegemonistischen Ambitionen des putinistischen Russland entschlossen“ eindämmen. Denn, davon ist Richard Herzinger überzeugt, „versagt der Westen jedoch bei dieser Aufgabe, wird Putins Aggressionspolitik früher oder später in einen großen europäischen Krieg münden – es sei denn, der Westen streckt von vorneherein vor ihm die Waffen und unterwirft sich seinem Dominanzanspruch.“

Mehr von Richard Herzinger: Ukraine: Putins Invasionsplan muss jetzt gestoppt werden! – Herzinger.org

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