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Von Wolfgang Mayr

Schockierend, aber Realität. In westafrikanischen Mauretanien sind eine halbe Million Menschen Sklaven. „Die übergroße Mehrheit sind Kinder und Frauen, müssen unentgeltlich Hausarbeit leisten, Viehherden hüten oder auf Feldern schuften,“ schreibt die GfbV. Die schwarzafrikanischen Sklaven gehören Imazighen und arabischen Familien. „Wer als Kind einer Sklavin geboren wird, bleibt Sklave und gehört den `Herren´ der Eltern,“ erklärt die GfbV. In Mauretanien versucht die Anti-Sklaverei-Organisation IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste, Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffungsbewegung) SklavInnen zu helfen. IRA-Präsident Biram Dah Abeid erhielt für sein gefährliches Engagement den Weimarer und den UN-Menschenrechtspreis. Der gebürtige Mauretanier Abidine Ould-Merzough, Vorstandsmitglied der GfbV, ist Gast im Voices-Podcast.