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Von Wolfgang Mayr

Er war das Herz und Gesicht der Molisekroaten, schreibt die Fuen zum von Antonio Sammartino

Antonio Sammartino, das sanfte Sprachrohr der kroatischen Volksgruppe in der italienischen Region Molise, ist überraschend gestorben. „Vor nicht allzu langer Zeit empfing er uns gastfreundlich in seiner Gemeinschaft der Molise-Kroaten in Italien, in seiner Heimatstadt Montemitro / Mundimitar,“ schreibt die FUEN, „wo er uns die Türen seines Hauses öffnete.“

Beim Seminar der Arbeitsgemeinschaft slawische Minderheiten in der Fuen im Spät-Sommer in Mundimitar blühte Sammartino auf, freut sich, Teil einer internationalen Gemeinschaft zu sein und sie bei sich Hause zu beherbergen. Das Fuen-Seminar war auch eine Anerkennung seiner Arbeit zugunsten der Molise-Kroaten.

„Als wir seine Organisation „Stiftung Agostina Piccoli“ beim FUEN-Kongress in Leeuwarden / Ljouwert 2018 in die FUEN-Familie aufnahmen, wurde Antonio sofort einer von uns,“ heißt es auf der homepage der Fuen. Sammartino ließ in Gesprächen seinen italienisch-kroatischen Charme spielen, um Sprachbarrieren zu überwinden.

„Seine Freundlichkeit und sein Wohlwollen gingen uns unter die Haut. Wir werden sein leidenschaftliches Engagement für das Wohl der Minderheiten und ethnischen Gemeinschaften und insbesondere den Kampf um die Anerkennung der Molise-Kroaten nie vergessen“.