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Von Wolfgang Mayr

VOICES hat die jüngste Diskussion um die Atom-Kraft aufgegriffen. Die Befürworter wagen sich wieder aus der Deckung: Die vereinbarten Klimaziele der EU sind nur mit der „immissionsfreien Energiegewinnungstechnologie“ Atomkraft zu erreichen. Das Argument der Atomkraft-Befürworter. Ist also eine Renaissance der Atomkraft zu erwarten, zu befürchten, fragte sich Jan Diedrichsen auf Voices.

95 Prozent des in der EU verbrauchten Urans wird importiert. Abgebaut wird dieses meist im Siedlungsgebiet indigener Völker. Ihr Kampf gegen die skrupellose Ausbeutung ihrer Gebiete läuft seit Jahrzehnten. Bislang hat sich meist die Uranindustrie durchgesetzt, unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Es kann daher nur verwundern, wenn in einem Offenen Brief, den die Welt veröffentlicht hat, „führende internationale Umweltschützer“ nun auffordern, den Atomausstieg zu verschieben und die verbleibenden Kernkraftwerke nicht abzuschalten.

Das Gegenstück zu diesem Offenen Brief ist der Uran-Atlas, herausgegeben von Le Monde Diplomatique, Nuclear Free Future Foundation, Bund für Umwelt- und Naturschutz und  Rosa-Luxemburg-Stiftung. Koordinierende Autoren sind Claus Biegert und Horst Hamm.

Ein Podcast mit Claus Biegert über den Uran-Imperialismus.

Uranatlas – Start NFF Homepage (de) (nuclear-free.com)

Uranatlas 2019 (bund.net)

Der URAN-Atlas — Website (rf-news.de)

Indigene sind Hauptopfer der Brennstoffkette (gfbv.de)