Theaterprojekt Phōnē

Eine Stimme für Minderheiten 

Von Simon Constantini

Gemeinsam mit dem Fryske Toaniel Stifting Tryater (Friesisch), dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater – Budyšin/Bautzen (Sorbisch), Teatrul Evreiesc de Stat – Bukarest (Jiddisch), Teatr Piba – Brest (Bretonisch), Kvääniteatteri – Storslett (Kven), Centro Dramático Galego – Santiago de Compostela (Galicisch) und Fíbín (Irisch-Gaelisch) nimmt das Stadttheater Bruneck (autonome Provinz Bozen-Südtirol) mit Ladinisch an phōnē – Giving minority languages a voice teil. 

Das Projekt soll sich bis März 2025 entwickeln und wird von der Hochschule Groningen und der Universität Leipzig wissenschaftlich begleitet.

Erklärtes Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Netzwerks zwischen Künstlerinnen, die eine Minderheitensprache sprechen — um sprachliche und kulturelle Grenzen zu überwinden. Zur Vitalisierung der gefährdeten Sprachen sollen ihnen eine Stimme und eine Bühne gegeben werden, Künstlerinnen und Werke ausgetauscht werden.

Jede der teilnehmenden Theaterkompanien wird eine spezifische Produktion entwickeln und umsetzen, die von der eigenen Minderheit erzählt. Anschließend wird jedes Stück in mindestens eine der anderen Projektsprachen übersetzt und in der jeweiligen Region vorgestellt.

Für das Stadttheater Bruneck sind der ladinische Künstler, Autor und Journalist Iaco Rigo und die aus Bruneck stammende Komponistin und Musikerin Maria Craffonara an dem Projekt beteiligt.

(Quelle: Brennerbasisdemokratie)

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