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Ein Voices-Podcast
Die multinationale Schweiz kennt sich aus mit der Diversität. Da alle Schweizer:innen anders sind, ist das Andere kaum ein Problem. Auch nicht die Fahrenden, von den 30.000 Jenischen fahren tatsächlich nur 3.000. Diese Fahrende benötigen Standplätze, davon gibt es zu wenige, kritisiert die Stiftung für Schweizer Fahrende. Schwerer wiegt die Vergangenheit, die jahrzehntelange Praxis der Unterdrückung. Das Bundesarchiv spricht – diplomatisch formuliert – von einem problematischen Umgang von Staat und Gesellschaft mit der “nicht sesshaften Bevölkerung”. Ein Gutachten des Bundesrates spricht gar von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Endlich, sagt die jenische Schriftstellerin Isabella Huser.
Siehe auch:
– Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende
– Wie leben Jenische heute in der Schweiz?
– Fahrende in der Schweiz: Geschichte voller Missverständnissen
– Gutachten zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit
– Isabella Huser
– Man Vater sagte stolz: Wir sind Zigeuner
– Es geht um Anerkennung der Geschichte
– Pro Juventute

