PODCAST: 100 Jahre deutsch-dänisches Grenzland zwischen Zusammenarbeit und europäischem Engagement

Heinrich Schultz, ehemaliger Vorsitzender der dänischen Minderheit (SSF) und Jan Diedrichsen, ehemaliger Vertreter der deutschen Minderheit an Regierung und Parlament in Kopenhagen (BDN) diskutieren über die Situation im deutsch-dänischen Grenzland, 100 Jahre nach der Grenzziehung und über Fehlentwicklungen sowie Herausforderungen der europäischen Minderheitenpolitik.

Von Wolfgang Mayr

Nach 70 Jahren ist wieder dänisch im Bundestag zu hören. Die Partei der dänischen und friesischen Minderheiten in Schleswig-Holstein, der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), erhielt bei den Bundestagswahlen einen Sitz.

„Das ist ein großer Erfolg, ein historischer Moment für uns von der Friisk Foriining und ein Zeichen für eine tolerante deutsche Gesellschaft“, sagte FUEN-Vizepräsident Bahne Bahnsen, Vorsitzender der Friisk Foriining.  „Das ist gleichzeitig ein Signal an alle Minderheiten in Europa, nicht aufzugeben.“

Gemeinsam mit der deutschen Minderheit in Dänemark, in Nordschleswig wird seit Jahrzehnten an einem „Grenzlandmodell“ gearbeitet. Jede Minderheit für sich und doch gemeinsam, grenzüberschreitend. Ein wichtiger Baustein ist dabei die europäische Minderheitenpolitik und die Mitarbeit im Dachverband der europäischen Minderheiten – FUEN.

Vor 100 Jahren war diese interethnische Region noch ein umstrittenes Grenzland, erzählen im Podcast Heinrich Schultz von der dänischen Minderheiten in Schleswig und Jan Diedrichsen von der deutschen Minderheit in Dänemark.

 

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