Journalismus als Widerstand

Indigene Reporterinnen Guatemalas geben den Unterdrückten eine Stimme

Von Wolfgang Mayr

Andreas Boueke berichtet in der BR24 Reportage über die engagierte Arbeit der guatemaltekischen Lokalreporterin. Seit einigen Jahren bemühen sich immer mehr Maya-Journalistinnen um eine Berichterstattung über die Lebensbedingungen ihrer Völker. Sie berichten über Missstände, die lange Verborgenen blieben.

In den sozialen Medien attackieren sie umweltschädliche Praktiken großer Unternehmen und Konzern-Filialen. In Lokalradios kritisieren sie die Repression durch Polizei und Armee. Dabei gehen sie Risiken ein, viele werden bedroht und eingeschüchtert. Manche von ihnen werden Gefängnissen weggesperrt. 

Die Lokalreporterin Norma Sancir vom Mayavolk der Kakchiqel hat es gewagt, mehrere Polizisten anzuzeigen, die sie festgenommen hatten, anstatt sie als Reporterin zu respektieren und zu beschützen. Die junge Frau erzählt von ihren Ängsten, aber auch davon, wie stolz sie darauf ist, den Stimmen der Opfer von Repression ein öffentliches Forum zu geben. 

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