Darf man aber noch Indianer sagen?

Von Wolfgang Mayr

Der Schweizer Buch-Autor Willi Wottreng schreibt in seinem Buch „Ein Irokese am Genfersee“ immer wieder von den Indianern. Der österreichische Schriftsteller Franzobel widmete seinen Roman „Die Eroberung Amerikas“ den unterworfenen „indianischen Menschen“ zwischen Florida und Texas. Der US-Anthropologe Jonathan Lear befasst sich in seinem Buch „Radikale Hoffnung – Ethik im Angesicht kultureller Zerstörung“ mit der Anpassung des „Stammes der Crow-Indianer“ an die Mehrheitsgesellschaft. Der Künstler Gord Hill von den Kwakiutl beschreibt in „500 Jahre indigener Widerstand“ die Entdeckung Amerikas als „ein an Indianern begangener Holocaust“. Indigene Medien und Organisationen in den USA und Kanada führen in ihren Bezeichnungen ungeniert den Begriff Indianer.

Wolfgang Mayr spricht mit Claus Biegert darüber, was man sagen darf und was nicht – und was die Betroffenen selber dazu sagen.

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