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„Jesiden in der Sindschar-Region auf der Flucht: Machtpolitik auf dem Rücken der Bevölkerung“

VOICES-Kolumne im "Der Nordschleswiger": Aktuell spielt sich – weitestgehend von der Weltöffentlichkeit unbeobachtet – ein Drama ab, das schlimmste Erinnerungen an das Jahr 2014 weckt. Tausende Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden sind zum Spielball internationaler sowie regionaler Interessen geworden und fürchten um ihr Leben, schreibt Jan Diedrichsen in seiner Kolumne.

Krimtatare inhaftiert, weil er die Wahrheit über den Krieg berichtet

Viele Krimtataren haben bereits nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine im Jahr 2014 und die Besatzung der Krim ihre Heimat verlassen. Die GfbV hat in der Zeit der beginnenden russischen Aggression intensiv das Schicksal der Krimtataren begleitet. Heute sind die Krimtataren beinah gänzlich aus dem Fokus verschwunden Der Druck auf die verbliebenden politischen Akteure bleibt jedoch enorm.

Der chilenische Verfassungskonvent beschließt erste Artikel

Der chilenische Verfassungskonvent hat nach sechsmonatiger Arbeit die ersten Artikel für die neue Verfassung beschlossen. Kaum vorgelegt, sorgen die Entwürfe für Aufregung, ist doch von Justizsystemen die Rede. Die Mapuche beispielsweise drängen auf ihre autonome Gerichtsbarkeit. Der Konvent scheint das selbstgesetzte Ziel anzustreben, die Plurinationalität und damit die Anerkennung der Ureinwohner.

Von Wolfgang Mayr

Der kanadische Filmemacher Ernest Webb von den Iyu, von den Cree, will „vergessene Geschichten erzählen“. Webb und seine Ehefrau Catherine Bainbridge von Rezolution Pictures richten ihre Kameras auf die natives, auf die Menschen des indian country. Sie erzählen Geschichten, die bisher nicht erzählt wurden.

Webb nahm als Co-Regisseur in Reel Injun die Klischee-Indianer von Hollywood ins Visier, in der Dokumentation Rumble: The Indians Who Rocked the World erzählt er vom Einfluss indigener Musiker im US-Blues und Rock, in Down the Mighty River setzt sich Webb mit der umweltzerstörenden Erschließung seiner Iyu-Heimat im Norden der kanadischen Provinz Quebec auseinander. In der Comedy-Serie Mohawk Girls wird mit viel Ironie und Spott das Leben moderner Mohawk-Mädchen auseinandergenommen. Webb überzeugt mit seinen Geschichten, zu sehen in der von ihm betreuten und moderierten Dokumentarserie Indians and Aliens.  Die nicht erzählten Geschichten seiner Iyu, Innu, Algonkin und Anishinabe sind sein Thema.