Beigelegter Streit

Vor 30 Jahren erklärte Österreich den Konflikt mit Italien um Südtirol vor der UNO für beendet

Von Wolfgang Mayr

Im Juni 1992 wurde mit der Abgabe der Erklärung über die Streitbeilegung der formelle Abschluss der Südtirol-Verhandlungen vor der UNO vollzogen. Österreich und Italien beendeten gemeinsam den Streit über die Auslegung und Anwendung des Pariser Vertrages. 30 Jahre später erinnert das Land Südtirol mit einem Festakt im Stadttheater von Bozen an diesen Meilenstein in der Geschichte der Südtirol-Autonomie.

Am Festakt der autonomen Provinz Bozen-Südtirol nehmen der italienische Außenminister Luigi Di Maio, der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg, der Sonderberichterstatter für Minderheitenfragen im UN-Menschenrechtsrat Fernand de Varennes und Landeshauptmann Arno Kompatscher teil.

Der Festakt findet am Samstag (11. Juni von 17.00 bis 19.30 Uhr) im großen Saal des Stadttheaters Bozen statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Herbert Pixner Projekt.

Die Feier wird von Rai Südtirol und auf den YouTube-Kanälen des Landes Südtirol (Deutsch, Italienisch) übertragen.

Die autonome Provinz Bozen-Südtirol feiert im laufenden Jahr auch den 50. Geburtstag des Zweiten Autonomiestatuts von 1972.

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